Telekom

Wir haben uns telefonisch komplett auf die Telekom festgelegt.

Zum einen hat man dann nur einen einzigen Ansprechpartner, falls etwas nicht geht gibt es kein Finger-Pointing. Zum anderen war es auch finanziell interessant, Neukunden bekommen im ersten Jahr immer gute Verträge (danach allerdings teurer als die Konkurrenz) und man bekommt 400 € von den zu zahlenden 800€ Anschlussgebühren als Bonus erstattet.

Allerdings zeigt sich, dass die Telekom absolut unfähig ist. Wir haben mitte des Jahres Kontakt aufgenommen um den Telefonanschluss anzukündigen, da wir ihn für Anfang Dezember (!!) haben wollten, sicher ist sicher, auch wenn wir erst im laufe des Dezembers einziehen. Anfang Oktober wurde die Leitung gelegt. Kurze Zeit später riefen wir beim Support an wie es weiter geht. Zitat: „Wir bekommen vom Leitungsleger die Dokumentation und müssen sie bearbeiten. Dies dauert 4 Wochen. Wir melden uns dann bei Ihnen“…. Nach 5 Wochen rief ich bei der Telekom an wie der Status ist: Wir haben keine Dokumentation erhalten. Dann eine Automatisierte Nachricht, der Anschlusstermin verschiebt sich auf Ende Januar!! Nach einigen Telefonaten mit dem Leitungsleger wurde die Dokumentation auch am nächsten Tag direkt an die Telekom geschickt (hat die Firma wohl verpennt). Mussten wir also den Job der Telekom machen und uns um die Beschaffung der Dokumentation kümmern. Danach rief ich täglich bei dem Support an. „Die Dokumentation muss noch bearbeitet werden, wird aber prioriesiert“. Wurde sie auch und war wenige Tage später bearbeitet. Danach hing alles in der IT fest (Systemübertragungsprobleme). Dann hieß es die zuständige Mitarbeiterin, die uns den Tarif vermittelt hat, meldet sich Dienstag. Donnerstag wieder angerufen: Sie meldet sich Freitag. Freitag Nachmittag angerufen: Sie meldet sich Montag….

To be continued…

Pflasterarbeiten

Diese Woche ist der Pflasterer Kammerscheid  angefangen und hat ein sehr zügiges Tempo an den Tag gelegt. Dies bedeutete auch sehr viel Streß für uns, da noch viele Details geklärt werden mussten und wir teils 1 bis 2x täglich vor Ort waren.

Dafür ist der Pflasterer am Freitag mit 3 Mann Unterstützung angefangen und wird in nur 5 Tagen alles fertig haben:

  • Pflasterarbeiten vor dem Haus und vor der Garage
  • Betonplatte der Garage
  • Terasse
  • Verteilen der Muttererde
  • Abfahren des Sandes
  • Setzen der Randsteine
  • Kiesbeet rund ums Haus

Allerdings wird es auch ca. 2000 EUR teurer als geplant, dies liegt aber insbesondere daran, dass die Abfuhrarbeiten noch nicht geschätzt waren und auch die Materialkosten gestiegen sind, beides kann man dem Pflasterer Kammerscheid nicht ankreiden, von daher hat er einen sehr guten und schnellen Job gemacht.

Als nächstes haben wir die Fertiggarage geordert, diese wird aber 4 Wochen Lieferzeit benötigen.

UPDATE:
Das Abfahren des Sandes ist mit 3700 € deutlich teurer als erwartet. Hier gehen wir jetzt in die Eskalation und lassen uns ein Gegenangebot erstellen. Wir hatten mit weniger als die Hälfte gerechnet. Hier versucht sich wohl jemand zu bereichern.

Innenausbau: Malerarbeiten, Fliesen legen, Tapezieren

Der Innenausbau geht leider nicht so schnell voran wie erhofft.

Der Fliesenleger benötigt deutlich länger als geplant. Zum Glück bekommt in der zweiten Woche einen zweiten Mitarbeiter zur Verstärkung. Das Problem ist, dass das Badezimmer oben sehr aufwändig ist, insbesondere die Dusche. Hier gab es auch einige Diskussionen mit der Sanitärfirma, die wohl den Abfluss falsch eingebaut hat. Auch ist der Estrich am Rand etwas hochgekommen, so dass er abgeschirgelt werden muss. All das kostet einiges an Zeit.

Ich selber bin fleißig am streichen. Die Flure und die Decken im EG und OG habe ich dem Maler überlassen. Dieser hat die Gipsdecken im OG tapeziert und gestrichen, im EG musste vorher noch die Fuge in der Betondecke ausgefüllt werden. Ich habe unterstützt in dem ich alle Wände und Decken grundiert habe und in allen Räumen den Erstanstrich vorgenommen habe. Diesen habe ich auf Anraten des Malers mit der Einschichtfarbe aus dem Keller gemacht, dies reicht aus. Als zweite Schicht kommt nun das Malerweis. im EG wird dies der Maler machen, im OG ich, außer der Flur.

Tapezieren ist deutlich aufwändiger als gedacht. Wir haben mit 2 bis 3 Personen an einem 10h Tag gearde mal 3 Wände im Kinderzimmer geschafft, die Schräge mit der Mustertapete ist noch nicht angebracht, diese wird das Aufwändigste sein.

Strom

Der Zählerkasten ist mitlerweile ein riesen Ding geworden mit 4 Bereichen: 2 für Strom, 1 für Wärmepumpe und 1 Bereich für den Netzbetreiber. Letzteres ist je nach Netzbetreiber unterschiedlich, in unserem Fall musste es sein und hat uns damit auch ein paar hundert Euro mehr gekostet..

Nachdem der Strom nun angeschlossen wurde und die Zähler eingebaut war meine erste Aktion den Anbeiter zu wechseln. Der Grundversorger bei uns ist E.ON, man bekommt direkt den Grundtarif, dieser ist aber immer der ungünstigste. Daher habe ich direkt gewechselt.

Unser Zählerschrank hat 2 Zähler, einen für den Normalstrom und einen für den Heizstrom der Luftwäremepumpe.

Für den Normalstromzähler wollte ich bei meinem bisherigen Anbieter, Stadtwerke Flensburg, bleiben. Jedoch wird für den neuen Zähler ein neuer Vertrag mit neuen Konditionen abgeschlossen und die neuen Konditionen sind deutlich schlechter als meine bisherigen. Daher habe ich mich etwas umgeschaut und bei Verivox einen anderen Anbieter ermittelt, Vereinigte Stadtwerke. Der Anbieterwelchsel sollte in den nächsten 3 Wochen stattfinden.

Beim Heizstrom ist die Auswahl begrenzt, hier gibt es nur wenige Anbieter. Da die meisten Anbieter nur unwesentlich günstiger sind als E.ON bleibe ich hier bei E.ON. Aber auch hier ist es wichtig vom teuren Grundtarif weg zu wechseln in den Standardtarif, dieser ist trotz höherem Grundbetrag auf Dauer günstiger.

Erschrocken habe ich mich über den Stromverbrauch in den ersten beiden Wochen.

Für die Luftwäremepumpe hatte ich einen Jahresverbrauch von ca. 3500 kWh kalkuliert, im ersten Jahr, wenn das Haus noch feucht ist, kann er etwas höher liegen, daher ging ich von 4000 kWh aus. Nach 2 Wochen zeigte der Zählerstand aber bereits 1000 kWh an. Dies liegt am Aufheizprogramm welches in der Estrichphase gefahren wird. Hier kommt wohl der Heizstab zum Einsatz :-/

Die Bautrockner, die ich 2 Wochen im Einsatz hatte, haben auch gut Strom verbraucht, mein Normaler Zähler zeigt auch schon 300 kWh an.

 

UPDATE November:
Es wurden die Zähler vertauscht. Der Normalstrom Tarif läuft auf dem Heizstromzähler und umgekehrt. Der ganze Prozess erinnert an den Passierschein A38. E.ON weiß von nix, hat aber die Kündigung von dem neuen Normalstromanbieter zurückgewiesen. Der Netzbetreiber Westfalen Weser ist dafür verantwortlich und will das ganze prüfen. Dazu wird eine Subfirma beauftragt die uns kontaktieren wird. Allerdings hat diese Firma nur die Adresse von uns. Da wir bereits eine Haustür haben, können Sie das Haus nicht betreten und uns auch nicht anderweitig kontaktieren. Den Namen der Firma oder Kontaktdaten wollte Westfalen Weser nicht herausgeben. Es bleibt spannend..

Grundieren, spachteln, schleifen, steichen

Es hat begonnen, die Zeit in der man selber tätig werden kann.

Konrket heißt dies grundieren, grundieren und hier und da spachteln.

Im Wesentlichen trage ich überall wo ich weiß streichen möchte Tiefengrund auf. Auf jede Putzwand und auch auf Rigips. Auch auf die noch nicht verspachtelte Decke kann es aufgetragen werden, dann hält der Mörtel in den Betonfugen besser.

Bevor man den Rigips grundiert, sollte dieser noch abgeschliffen werden. Bei uns wurde er Q3 gespachtelt (https://www.mein-maler.de/aufklaerung-q1-bis-q4-die-verspachtelung-von-decken-und-waenden-wird-in-4-qualitaetsstufen-aufgeteilt/ ). Dies sieht zwar schon sehr gut aus, aber gerade an den Kanten der Spachtelmasse gibt es hier und da noch unebenheiten.
Dazu einfach Schmiergelpapier (100er oder 120er Körnung) kaufen, um einen Holzblock wickeln und einmal flächig drüber gehen. Man benötigt auch keine Schleifmaschine, diese ist bei groben Dingen, z.B. dort wo man selber noch gespachtelt hat, wichtiger, nicht bei einer Q3 Spachtelung.

Die Grundierung kann man 1:3 mischen, da bei mir der Putz sehr aufnahmefähig ist, habe ich es 1:4 gemacht.
Es gibt 2 Techniken beim Grundieren: mit dem Quast oder mit der Rolle.
Ich habe es erst mit Quast versucht, sieht gut und gründlich aus.
Für den Flur und die Decken brauchte ich aber eine verlängerung, daher habe ich es mit der Rolle probiert – und danach den Quast nicht mehr angefasst. Mit der Rolle geht es 3x so schnell, keine Ahnung warum mir das Geschäft den Quast empfohlen hatt.

Die Räume in denen tapeziert wird, wird kein Tiefengrund sondern Tapetengrund aufgetragen, dieser ist bereits weiß, wenn auch nicht sehr deckend, aber das muss er auch nicht sein.
Wenn in einem Raum tapeziert wird und dort Rigips ist, gehört auf den Rigips Tiefengrund, nicht Tapetengrund. Falls der Rigips nicht voll verspachtelt ist, sollte man ihn noch weiß anstreichen, damit die dunklen Stellen nicht durch die Tapete sichtbar sind.

Der Keller ist die meiste Arbeit. Die Putzwände können so grundiert und gestrichen werden. Die Dekcen auch, hier muss man nur vorher mit der Spachtel gründlich alle Dreckspritzer entfernen. Die Betonaußenwände sind hingegen eine Herausforderung. Sie haben unschöne Nahtstellen und viele Luftlöcher. Für den Abstellraum oder den Technikraum egal, grundieren und drüber streichen, das guckt man sich nicht so genau an.
Sollte ein Raum intensiver genutzt werden, wie z.B. der Wäscheraum, macht es Sinn hier mit Rotband nachzuhelfen. Dazu den Rotband anrühren, mit einer Kelle auftragen und flächig mit einer großen Spachtel verstreichen. Das sieht auch deutlich besser aus als wenn man versucht nur die Löcher oder nur die Nahtstellen zu verspachteln, auch wenn es etwas mehr Aufwand ist.
Auch die großen Nahtstellen in der Decke müssen mit Rotband gefüllt werden. Nachdem sie einen Tag getrocknet sind sollte man nocheinmal mit etwas feinerem drüber gehen. Danach mit der Schleifmaschine abschleifen und es sieht grundier- und steichfertig aus 🙂

Wasserenthärtungsanlage: BWT und Grünbeck

Nach einigem hin und her haben wir uns für eine Wasserenthärtungsanlage (Entkalker) entschieden. Wir haben zwar „nur“ 11 dH (deutsche Härte), aber schon jetzt in unserer Mietwohnung bei 12 dH ist aller verkalkt. Es ist aber keine günstige Investition.

Ersteinmal sollte man seinen Härtegrad einschätzen, den kann man bei den Stadtwerken im Internet finden oder einfach anrufen. Dabei wird in 3 Grade unterteilt (https://entkalkung-wasser.de/trinkwasser/weiches-wasser/):

  • weich: Wasserhärte kleiner als 8,4° dH
  • mittel: Wasserhärte zwischen 8,5° dH bis 14,6° dH
  • hart: Wasserhärte größer als 14,6° dH

Unser Sanitäranbieter hat uns 3 verschiedene Anlagen von BWT empfohlen:

  • BWT Aqa SMART (eine Säule)
  • BWT Aqa life S (2 Säulen)
  • BWT Aqa Perla 3 (2 Säulen)

Im wesentlichen kann man folgendes dazu sagen:

2 Säulen benötigt man um die Regenerationszeit zu überbrücken. Die Anlage regeneriert wenn ein bestimmter Wert unterschritten ist. Wenn dies mitten am Tag passiert und man gerade Wasser benötigt, bekommt man doch wieder verkalktes Wasser. Daher ist die BWT AQA Life S besser als die SMART.

Die AQA Perla 3 ist dann noch mit einigem Schickschnack ausgestattet wie Wasserdrucksensor und vielen Statistiken.

Überblick BWT Anlagen:

  • http://umkehrosmoseanlage.info/bwt-enthaertungsanlage/
  • http://wasserenthaertungsanlagen-test.de/bwt-enthaertungsanlagen/

Wir haben uns daher für die BWT AQA Life S entschieden, der Unterschied zur SMART war ca. 200 EUR netto, die Perla kostete aber über 500 EUR netto mehr.

Alternativ hätten wir uns auch eine Anlage von Grünbeck auswählen können, hier wurde uns die softliQ:SC18 empfohlen (https://www.gruenbeck.de/de/produkte-branchen/produkte/enthaertungsanlagen/kalkschutz/softliqsc18/). Sie ist in der Anschaffung ca. 100 EUR günstiger. Nach einigen Vergleichen haben wir uns aber dennoch für die BWT Anlage entschieden, auch weil unser Sanitäranbieter hier selber die Wartung durchführen kann (ca. 200 EUR) und dies günstier ist als vom Hersteller selbst (Ca. 250 EUR laut Internet). Obwohl ich ITler bin, oder gerade deshalb, bin ich skeptisch bezüglich der App für die Anlage, Thema Sicherheit. Ich will nicht, dass meine Haushaltsgeräte ins Internet gehen. Das können nur die großen IT-Firmen (halbwegs) sicher.

Hier noch einige Vergleichsseiten:

https://entkalkungsanlage-kaufen.net/

BWT Enthärtungsanlagen

Streichen

Sobald der Estrich halbwegs trocken ist und der Putz komplett getrocknet ist können wir mit dem streichen anfangen.

Einen Maler haben wir bereits gefunden, er soll die schwierigen Sachen wie Decke und Flur streichen.

Ansonsten wurde uns die Firma Ostermann Color in Gütersloh empfohlen.

Einige Räume wie Wohnzimmer und Schlafzimmer werden wir tapezieren, Büros nur eine Wand mit Akzenttapete versehen und den Rest streichen.
Dabei können wir nun im ersten Schritt anfangen die Wände vorzubereiten (Unreinheiten beseitigen) und mit Tapetengrund oder Farbgrund Vorarbeit leisten.

Hausanschlüsse

Diese Woche wurden außerdem die Hausanschlüsse erstellt, bzw begonnen.

Da bei uns noch kein Glasfaser verlegt ist wollten wir ein Leerohr legen lassen um dies später schnell nachzurüsten. Hiervon sind wir aber wieder abgewichen.

Zum einen ist die Hausanschlusserstellung nicht ganz einfach, da hier verschiedene Firmen involviert sind:

  • die ausführende Firma die den Schacht buddelt und die Löcher in die Hauswand erstellt
  • Telekom
  • Stromanbieter (bei uns E.ON)
  • Stadtwerke (für Wasser)

Die ausführende Firma war nur mäßg kooperatonsbereit, da sie es nicht bezahlt bekommt bzw. extra Zahlungen mit der Begründung zuviel zu tun ablehnt. Angeboten war ein Loch ins Haus zu bohren und das Rohr, welches wir aber selber besorgen müssen, durchzustecken. Auch das Rohr verschließen /abdichten lag in unserer Verantwortung. Hiervon erfuhren wir einen Tag vorher, also haben wir schnell die Rohre besorgt, der Bauleiter empfahl uns 100er KG Rohre (110). Wenn man sich ein 100er KG Rohr anschaut sieht man, dass es ziemlich groß ist (10cm), ein Glasfaserrohr wird aber deutlich kleiner sein. Auch hatten wir Angst, dass uns ein solches, offenes Rohr zu Wasserproblemen führen konnte. Daher entschieden wir uns dagegen.

Für den Glasfaseranschluss muss aber wahrscheinlich auch gar nicht die ganze Strecke aufgehoben werden, da hier häufig nur ein Loch im Bürgersteig und direkt vorm Haus gegraben wird und das Rohr dann durch die Erde geschossen wird.

Auch ist Glasfaser bei uns an der Hauptstraße verlegt, d.h. wir könnten durch die neue Technik wahrscheinlich bis zu 200 Mbit bekommen. Daher wird es wahrscheinlich sehr lange kein Glasfaser bis an die Haustür geben.

Tipp: Wir wechseln zur Telekom. Die Kosten für die Telefonanschluss betragen 800 EUR. Ist man Telekom-Kunde oder wechselt bekommt man einen Bonus von 400 EUR (ja, auf der Webseite steht nur 200 EUR). Außerdem erhält man als Neukunde ja eh im ersten Jahr immer Lock-Konditionen. Spart also anfangs gut Geld, auch wenn die Telekom sonst der teurere Anbieter ist.

 

Pflastern und Garten

Auch die Pflasterarbeiten müssen noch in diesem Jahr begonnen werden.

Zum einen weil der Pflasterer auch das Fundament für die Garage macht und die Baufreistellung ende des Jahres ausläuft (falls die neue Schwarz-Gelbe Regierung es nicht doch noch verlängert).

Zum anderen ist unser Sand auf dem Nachbargrundstück gelagert, dort kann er nicht ewig bleiben, da dort ebenfalls mit dem Bau begonnen werden soll.

Bei den Pflastersteinen haben wir uns von Johannknecht in Gütersloh beraten lassen, dort wurde uns auch ein Verleger vermittelt, der ein gutes Angebot erstellt hat.

Pflastersteine:
Bei den Pflastersteinen gibt es viele Unterschiede: wir wollten dunkle Steine mit kleiner Phase. Die Pflastersteine, die üblicher Weise verbaut werden haben aber den Nachteil, dass sie nach nur wenigen Jahren verblassen und dann nur noch hell-grau aussehen, daher haben wir uns für impräknierte Steine DH Pflaster D-TEC 5 für ca. 15EUR/m² entschieden. Diese ist, wenn man es braucht, auch wasserdurchläßig, dies ist wichtig wenn man das Regenwasser auf dem Grundstück versickern lassen will/muss.

Terassensteine:
Komplizierter war die Auswahl der Terassensteine. Hier gibt es auch verschiedene Materialien, Keramik, Naturstein, Beton. Naturstein ist jedoch sehr empfindlich und Betonsteine nehmen gern Fette auf, eine heruntergefallene Bratwurst hinterläßt dort einen bleibenden Fettfleck. Daher haben wir uns für Keramik entschieden. Das teurer an diesen Platten ist aber nicht (nur) die Platte selbst, sondern insbesondere das Verlegen, da sie nicht auf Schotter verlegt werden sollte. Geht schon, aber nach nur wenigen Jahren werden sich dort die Platten lösen. Man verlegt sie auf Drehbeton. Uns wurde von einem Bekannten empfohlen sie sogar in Speiss zu verlegen statt sie, wie üblich, zu kleben. Aber dies übersteigt dann doch unsere finanziellen Mittel, da man dann nur für das Verlegen von mindestens 80-100EUR/m² ausgehen muss. Aber auch das kleben ist, je nach Anbieter, fast genau so teuer.

 

Ansonsten müssen noch jede Menge anderer Tätigkeiten erledigt werden:

  • Randsteine legen
  • Schottern
  • Noppenfolie (dies ist wichtig, damit das Wasser nicht an der Hauswand hochzieht)
  • Kies rund ums Haus
  • Mutterboden verteilen

Je nach Fläche kann man hier gut mit ca. 15.000 EUR rechnen.

 

Gartenzaun
Ein Gartenzaun ist hier noch gar nicht enthalten. Diesen werden wir erst nächstes Jahr selber setzten, wir haben uns aber schon für diesen entschieden:
Einen Doppelstabmattenzaun. Diser hat den großen Vorteil, dass man einfach einen Sichtschutz anbringen kann, je nachdem wie viel man haben möchte. Auch ist er Preislich recht gut und liegt bei. ca 100 – 120 EUR für 2m Länge. Dazu ist er pflegeleicht, da er nicht wie Holz gestrichen werden muss. Man bekommt ihn in jeden Baumarkt.

Garage

Heute haben wir uns für eine Garage entschieden.

Auf Grund der Kosten war schnell klar, dass es eine Fertiggarage werden soll. In diesem Markt gibt es lokale und Deutschland weite Anbieter. Wir haben uns Angebote von den Firmen Bussemass-Pollmeier (Sitz in der Nähe von uns), Rekers (deutschlandweit) und 3S Fertigbau geben lassen.

Die Anforderungen waren, dass es eine Doppelgarage werden soll und möglichst groß, damit man auch Platz hat um die Fahrräder abzustellen.

Die üblichen Garagen werden, auch bei einer Doppelgarage, als 2 Einzelgaragen geliefert und haben dann eine Aussparung (Rekers, Bussemass-Pollmeier). Die maximale Länge war immer 7 m, die Aussparung zwischen den Garagen war aber immer nur ca. 4,90 m. Kosten liegen bei ca. 15.000 – 16.000 EUR plus Fundament. Wenn man eine Doppelgarage haben möchte die etwas anders geformt ist (unsere Ecke neben dem Haus ist nicht rechteckig) oder länger, dann wird es schnell teurer. Wir hatten nachgefragt wie teuer eine Doppelgarage in der Länge 7,5m wäre, hier kommt man dann schnell auf über 23.000 EUR.

Anders ist die Firma 3S Fertigbau. Deren Garagen werden nicht als ganze Einzelgarage geliefert sondern als Bausatz. ES wird ein Gerüst erstellt und zwischen den Streben Betonplatten angebracht. Das ganze sieht dann ungefähr so aus: http://www.fertighaus-fachmann.de/fertiggaragen.htm

Die Optik ist dabei eine leicht andere. Dafür haben wir eine Garage mit 6m Breite, 7,5m Länge umd 2,5m Höhe zum Preis von unter 14.000 EUR bekommen, inkl. Fenster und Türen. Wobei die Fenster nur einfache Glasstücke sind die dann anstatt einer Betonplatte eingesetzt werden. Weiterer Vorteil ist, dass es bei dieser Länge noch nicht notwendig ist eine Zwischenmauer zu haben, alles wird von dem Stahlgerüst getragen. Dieses sieht man allerdings im inneren, hier muss man sich überlegen ob man später die Garage noch von innen verkleiden möchte. Elektrische Garagentore sind zwar in unserem Angebot enthalten, zum anschließen muss man aber noch einen Elektriker kommen lassen. Ebenso muss man selber anstreichen, geliefert wird in Beton-Grau, auf Wunsch wird nur die Farbe gliefert, aber nicht gestrichen.

 

NACHTRAG 28.03.2018

Auf Grund eines Sturmschadens benötigten wir ein paar Ersatzteile, 2 Winkelbleche waren abgerissen worden. Wir haben uns wenige Tage später bei dem Vertriebler gemeldet. Erst krank, dann Urlaub, dann krank, dann 2 Wochen bis das Angebot kam und noch 2 Wochen bis unsere Antwort bearbeitet war. Insgesamt vergingen über 2 Monate bis die Teile bestellt wurden. Danach ging es zügig. Wenn die Versicherung den Schaden nicht übernommen hätte, hätte ich denen ihr Angebot sonst wo hingepfeffert. Die haben 150 EUR für die Anlieferung genommen, da das Wasserprallblech 310cm lang ist!! Netto!!! In Summe haben die Teile inkl. Lieferung 438 EUR gekostet:
2x Wasserprallblech je 64,20 EUR (netto)
6x Tropfblech je 12,50 EUR (netto)
Zubehör Kleinteile für 14,80 EUR (netto)
Sammeltransport: 150 EUR (netto)