Photovoltaik Evaluation

Bisher war ich sehr skeptisch ob sich eine PV Anlage wirklich rechnet.

Es gibt jedoch durchaus interessante Angebote von den Stadtwerken bei denen die Stadtwerke eine PV Anlage auf das Dach bauen und man dafür 18 Jahre lang eine Miete zahlen muss, z.B. 100 EUR/Monat. Nach ablauf der Zeit gehört die Anlage dem Mieter. Insgesamt bezahlt man so wahrscheinlich ca. 30% mehr für die Anlage. Wenn man aber durch die Anlage 100 EUR im Monat spart (man hat ja auch Einnahmen durch die Einspeisung) ist es quasi eine Win-Win Situation.

Günstiger ist es natürlich wenn man sich die Anlage ein eigenem Geld leisten kann oder einen guten Kredit bekommt.

Was mich noch einmal zum überdenken meiner bisherigen Skepsis gebracht hat ist ein Bericht von Stiftung Finanztest 10/2018: https://www.test.de/Solaranlage-Gute-Renditen-sind-moeglich-und-so-gehts-5250676-0/

Dort wird davor gesprochen, dass man ohne Batterie eine Rendite von über 7% erreichen kann und mit Batterie ca. 3%.

Was ich in meinen bisherigen Berechnungen unterschätzt hatte ist die Einspeisevergütung. Diese ist zwar nicht mehr so gut wie in der Vergangenheit, aber mit 11 bis 12 Cent pro kW/h immer noch OK. Laut Finanztest rechnet sich eine Anlage sogar ganz knapp wenn man 100% einspeisen würde und keinen Eigenverbrauch hat.

Auf einem Vortrag habe ich noch die folgenden Dinge gelernt:

  • Ohne Batterie darf man maximal 70% des Stroms einspeisen
  • Mit Batterie darf man maximal 50% des Stroms einspeisen
  • Die Konzepte mit Cloud Strom sind zwar sehr interessant, aber sehr kompliziert. Jeder Anbieter hat sein eigenes Vertragswerk und der Teufel steckt im Detail. Damit sind sie auch schwer vergleichbar

Das WICHTIGSTE was ich dort gelernt habe ist, dass ich mein Hauptproblem gelöst bekomme: Ich habe 2 Stromkreise, einen für die Wärmepumpe und einen für Normalstrom. Es ist möglich in beide Stromkreise einzuspeisen!! Damit erhöht sich der Eigenverbrauch natürlich schlagartig um 100% (ich hatte gemessen, dass ich im Sommer in beiden Kreisläufen ähnliche Verbrauche hatte, im Winter wird natürlich die Heizung mehr verbrauchen, aber auf Grund der kurzen Tage wird die PV hier auch nur mäßig helfen).

Das ganze läuft bei Westnetz unter dem Namen „Meßkonzept 8“. Mein einziges Problem war nun nur noch, dass ich 500m falsch wohne. Ich wohne auf der Grenze zwischen Schloß Holte und Stukenbrock, offiziell in Stukenbrock und hier ist Westfalen Weser Netz zuständig. Dort gibt es das Meßkonzept 8 noch nicht. Auf mehrfache und wehementer Nachfrage wurde mir aber signalisiert, dass diese Konzept aktuell evaluiert wird und mir wurde vorsichtige Hoffnung gemacht 🙂

Um die Fläche voll auszunutzen werde ich nicht nur mein Hausdach sondern auch die Garage mit PV anlagen belegen. Als Privatperson kann man bis maximal 10 kVp betreiben, danach muss es als gewerblich gemeldet werden und ist steuerlich anders zu betrachten.

Angefragt habe ich bei verschiedenen Firmen die mir auch unterschiedliche Größen der PV Anlagen anbieten. Zum einen bei Firma Obeleur (Angebot steht noch aus) als auch bei nova solartechnik aus Rietberg (haben beim Vortrag ein gutes Bild gemacht) und bei Regetech aus Bad Sassendorf.

Die Angebotene Leistung der Anlagen schwankt zwischen 6,5 kVp bei dem teuersten Angebot (nova solar) und 7,9 kVp bei dem günstigsten Angebot Regetech.

Zur Zeit warte ich noch auf den Bescheid von Westfalen Weser Netz, danach werde ich mich für einen Anbieter entscheiden.

Artikel wird fortgesetzt…

Sicherheitsgitter Kellerfenster

Wie uns von der Polizei geraten wurde haben wir nun für unsere Kellerfenster Sicherheitsgitter gekauft. Die Kellerschächte sind nicht verschlossen, was jedoch meist auch nicht sehr sicher ist. Da unsere Kellerfenster ganz normale Fenster ohne besondere Sicherheitsmerkmale. Es wäre also ein leichtes, dass ein Einbrecher dort einsteigt.

In den Baumärkten habe ich nur Sicherheitsgitter ohne Sägeschutz gesehen.

Fündig bin ich im Internet geworden:

https://www.sicheres-heim.com/straeb-abus-sicher-shop/keller-sichern/gitter_securix_vario.html

Die Gitter machen einen Stabilen Eindruck. Man sägt sie auf die gewünschte Länge ab und schraubt sie außen vor die Kellerfenster. In die Schrauben kommt danach ein Sicherheitsbit (im Lieferumfang enthalten), so dass man sie nicht mehr losschrauben kann.

Bei dem Shop handelt es sich um eine Firma die nebenher einen Shop betreibt. Auf Anruf ist jemand erreichbar, ist also alles seriös, daher konnte ich sogar etwas Geld sparen in dem ich per Vorkasse bezahlt habe.

Gartenhütte

Wir haben uns für das Gartenhaus Alfred von Hornbach entschieden: https://www.hornbach.de/shop/Gartenhaus-Alfred-mit-Fussboden-238×238-cm-natur/5633482/artikel.html

Der Hauptgrund war, dass dieses Haus ein Ausstellungsstück gewesen ist und damit im Herbst zur Hälfte des Preises abgegeben wird, allerdings muss man es auch selber abbauen. Das Gartenhaus ist zwar nicht riesig aber groß genug um die Gartengeräte unterzubringen. Dazu habe ich noch mit einem Brett und ein paar Winkeln ein Regal eingebaut und auf der anderen Seite ein Brett angeschraubt an dem ich für die Gartenwerkzeuge eine Hakenleiste angebracht habe.

Doch bevor wir das Gartenhaus aufgestellt haben musste die Fläche vorbereitet werden. Das Gartenhaus ist ca. 2,4m x 2,4m groß, um etwas Platz drumherum zu haben habe ich eine Fläche von 3m Breite und 3,5m Länge vorgesehen.

Diese Fläche habe ich dann 10cm tief und gerade ausgehaben. Darauf habe ich ca. 8cm Kies gefahren um einen Festen Untergrund zu haben. Bei ebay Kleinanzeigen habe ich mir dann günstig große Platten gekauft in der Größe 50x50cm. Die sind zwar etwas unhandlicher aber günstig und schnell verlegt. Aber schwer, 25kg pro Stück! Da die meisten Platten eh unter die Hütte kamen, war die Optik egal. Nur die, die man vor und neben der Hütte sehen konnte wurden neu gekauft.

Den Kies habe ich grob mit einer großen 2m Wasserwaage gerade verteilt. Zum Verlegen der Platten musste es aber genauer sein. Dazu nimmt man 2 lange Eisenstangen (ca. 1-2cm Durchmesser), legt sie in waage in den Kies und zieht den Kies darüber ab. So erhält man eine gerade Fläche um die Steine zu verlegen. Mit einem Gummihammer (Fäustling mit Gummiaufsatz) kann man kleine Unebenheiten noch ausgleichen 😉

Der Abbau der Hütte war recht einfach, da sie im Wesentlichen genagelt ist. Bis auf die Bodenfläche und die Türen mussten wir jedoch alles in seine Einzelteile zerlegen. Dies hat aber auch den Vorteil, dass man bereits sieht, wie das Gartenhaus aufgebaut werden muss. Die Teerpappe vom Dach konnte leider nicht sauber abgezogen werden, so dass man sie nicht noch einmal verwenden kann. Der Abbau dauerte ca. 3-4h, was recht zügig war im Gegensatz zum Aufbau.

Den Boden habe ich vor dem Aufbau gereinigt (von unten) und auch von unten einmal gestrichen. Außerdem haben wir einige Teerpappreste unter das Holz angebracht, welches auf dem Boden liegt um es besser vor Feuchtigkeit zu schützen.

Der Aufbau der Wände ging sehr schnell. Aufwändig war das Dach. Hier habe ich die Nägel entsorgt und mir Schrauben besorgt, damit es besser hält. Es dauert jedoch seine Zeit 60 Bretter mit je 2 Schrauben zu befestigen.

Das Dach haben wir wieder mit Teerpappe ausgestattet. Am Besten wäre Teerpappe die man aufbrennt. Mangels Brenner haben wir uns für normale Teerpappe entschieden, diese aber in 2 Schichten aufgebracht. Die erste Schicht haben wir festgetackert, die zweite Schicht nur dort getackert wo es noch überlappt wurde. Die Überlappungen haben wir dann mit schwarzem Kaltkleber verklebt. Dies ganze hat fast einen Tag benötigt. ebenso aufwändig war die Anbringung der Dachrinne, da diese Gefälle haben muss. Hier haben wir uns für eine einfache Kastenrinne entschieden und sie hinten überstehen lassen, so dass das Wasser ins Gebüsch fließt. Außerdem haben wir etwas Teerpappe so angebracht, dass sie in die Dachrinne reicht. Das herunterlaufende Wasser hat sich nämlich gerne am Dach wieder hochgezogen.

Danach kam das Anstreichen. Zuerst eine Holzgrundierung aufgetragen und dann alles 2-3 mal gestrichen. Innen habe ich es ebenfalls 2x gestrichen, da ich es dort wahrscheinlich nie wieder so einfach streichen kann.

Kostenmäßig war die Gartenhütte zwar günstig, aber man muss bedenken, dass man mit der Teerpappe, den Dachrinnen, der Farbe und sonstigen Kleinigkeiten auch noch viele Nebenkosten hat die auch noch einmal ca. 200 EUR ausmachen.

Brunnen

Ein frisch angepflanzter Garten brauch natürlich viel Wasser. Zu doof, dass das Jahr 2018 eines der trockensten seit langem war. Im Besten Monat hatten wir über 35m³ Wasserverbrauche nur für den Garten!

Da man für im Stadtwasser auch immer Abwasser in gleicher Menge zahlt, waren dies sehr teure Sommermonate, dies sollte nicht noch einmal passieren. Was aber ist der Beste weg? Es gibt zwei Alternativen:

1) Einen Extra Stromzähler für das Außenwasser. Dieser kostet 16 EUR im Jahr. Bei einer Abwassergebühr von ca. 1,55 EUR rechnet sich dieser also ab 10m³ Wasserverbrauch. Dies sind 10000L. Eine ganze Menge. Daher wurde uns zumeist davon abgeraten. Außerdem kommen noch die einmaligen Umbaumaßnahmen hinzu. Bei einem solch trockenen Sommer kann sich dies aber doch ganz leicht rechnen. Die Umbaumaßnahmen waren jedoch teurer als gedacht. Insbesondere die von der verlangte Halterung für den Zähler kostet EK zwischen 50-100 EUR. Dazu noch die für die Umbaumaßnahmen nötigen Rohre und Materialien. Das günstigste Angebot lag bei ca. 200 EUR all in. Daher die Überlegung der zweiten Möglichkeit.

2) Einen Brunnen bohren, oder besser gesagt spülen. Hierbei muss man mit ca. 1000 EUR rechnen, allerdings hängt das Stark von verschiedenen Faktoren ab. Zum einen ob gebohrt oder gespült werden kann. Eine Bohrung ist immer recht teuer, schnell auch meherere Tausend EUR. Unsere Spülung hat uns ca. 400 EUR gekostet vom Handwerker Thal. Dort erfuhren wir auch, dass wir hier in Schloß Holte super Senne Sandboden haben, wäre auch optimal für eine Erdwärmepumpe gewesen, hätten wir dies vorher gewußt. Die Spülung geht an sich sehr schnell. Im Vorfeld muss neben dem angepeilten Spülloch ein 1m³ großes Erdloch gegraben werden für den hochgespülten Schlamm. Mit einer sehr großen und starken Pumpe wird dann ein Schlach in die Erde geführt. Das Spülen hat ca. 1h gedauert und wir sind ca. 25m tief.
Der zweite Kostenfaktor ist die Pumpe. Hier kann man bereits günstige Pumpen ab 150 EUR von Gardena kaufen. Uns wurde aber davon abgeraten, da diese Pumpen meist nur einige Jahre hilten. Als Alternativen wurden uns die Marken Grundfos und Avag genannt. Grundfos ist die hochwertigste, aber auch entsprechend teuerste. Wir haben uns für die Avag CAM 100 entschieden und diese inkl. Einbau für unter 500 EUR bekommen. Kein Schnäppchen, aber dafür erhoffe ich mir, dass sie 30 Jahre halten wird. In dem Preis waren allerdings auch die Kleinteile wie Rückschlagventil enthalten. Wenn man diese in guter Qualität und aus Messing nimmt, kosten alle Teile auch ca. 100 bis 150 EUR.

Gartenzaun

Wir haben uns jetzt für einen Doppelstabmattenzaun von Großewinkelmann entschieden. Der Händler Johannknecht in Gütersloh hat uns dafür ein gutes Angebot unterbreitet.

Der Referenzpreis war der von Hornbach. Prinzipiell konnte das Angebot mit den Preisen mithalten. Wir haben uns aber an einigen Stellen für die Hochwertigere Variante entschieden, daher ist es teurer. Andererseits hat man diese Option bei Hornbach gar nicht.

Was ich für einen Doppelstabmattenzaun benötige:

  • Gitterzaunmatte
  • Gitterpfosten
  • ggf. Gitter-Eckpfosten
  • evtl. eine Tür, wir haben 1m Breite
  • Sichtschutzstreifen
  • Beton sowie Kies, 08 oder 016 Körnung. Dies ist die günstige Variante, man kann auch fertigen Beton kaufen, dieser wäre dann aber doppelt so teuer. Dafür gibt es schnellhärtenden Beton.

Problematischer war es ein bezahlbares Angebot für den Aufbau zu bekommen. Gute Erfahrungen haben wir über MyHammer gemacht, aber auch dort hätte der Aufbau noch deutlich über 1000 EUR gekostet (inkl. Randsteine setzen).

Wir haben nun einen Anbieter gefunden, der den Zaun mit uns zusammen aufbaut, denn im Wesentlichen Benötige ich Hilfe beim setzen der Pfosten und der Randsteine. Das Anschrauben der Zaunmatten oder das Einpfechten des Sichtschutzes kann von uns erledigt werden.

Nachtrag: Wir haben uns nun gegen die Randsteine entschieden, wir werden nur eine Rasenmähkante unter den Zaun verlegen, dies sollte ausreichen.

Photovoltaik Anlage – Analyse Cloud Strom von E-On

Lange haben wir überlegt ob wir eine PV Anlage auf unser Dach machen, aktuell haben wir uns aber dagegen entschieden. Das hat mit den folgenden Konstellationen zu tun:

Die Eckdaten:

  • Auf unser Dach passen zwischen 5-6 kwp
  • Wir heizen mit einer Luft-Wärmepumpe, d.h. wir beziehen nur Strom als Energie
  • Wir haben zwei Stromzähler, einen für Heizstrom, einen für Normalstrom

Es gibt die drei folgenden Möglichkeiten bei einer PV Anlage

  • Nur PV Anlage ohne Batterie, würde bei uns ca. 7.000 EUR kosten, plus Installation, allerdings kann man die MwSt. absetzen
  • PV Anlage mit Batterie. Eine Batterie kostet zwischen 5000 EUR und 7000 EUR. Die müssen auch erst wieder erwirtschaftet werden
  • PV Anlage ohne Batterie (geht auch mit) aber mit „Cloud-Strom“

Aktuell ist es zwar sehr gut, dass wir zwei Stromkreise haben, für Heiz- und für Normalstrom, eine PV Anlage kann aber nur an einen Stromkreis angeschlossen werden. Da man auf beiden Stromkreisen eine Gewisse Grundlast hat aber auch Peaks, verringert dies natürlich deutlich die möglichen Einsparungen.

Batterie

Eine Batterie kommt für uns zur Zeit nicht in Frage. Zum einen habe ich von Freunden gehört, dass sie viele Probleme mit Ihrer Batterie hatten, zum anderen traue ich der Lebensdauer noch nicht viel zu. Auch kosten sie fast soviel wie die gesamte PV Anlage. Dafür kann man aber eine Förderung auf einen Kredit für eine Batterie bekommen, für die PV Anlage gibt es in NRW keine Förderungen.

Da wir keine Batterie haben wollen, könnten wir mit einer PV Analge nur die Grundlast eines Stromkreises abdecken und dies auch nur tagsüber. Damit sich das alles rechnet müsste sich man schon eine große Grundlast auf einem der beiden Stromkreise haben und auch diese wird nur Tagsüber gedeckt.

Meine Recherchen ergaben, dass man ca. 20-30% des Bedarfs mit der PV Analge spart. Dies reicht nicht um in 10-15 Jahren die Investitionen wieder einzuspielen. Wenn ich von ca. 1000 EUR Stromverbrauche (für einen Zähler) ausgehe wären dies jährlich maximal 300 EUR. Für 7000 EUR Invest bedeutet dies ca. 23 Jahre Amortisation. Dazu müssen noch Wartung und Versicherung abgezogen werden. Bei einer Lebensdauer von 20-30 Jahren für die Module ist diese Rechnung Grenzwertig.

Cloud-Strom

Cloud-Strom verfolgt das Prinzip, dass ich keine Batterie habe sondern den nicht genutzten Strom einspiele. Dafür bekomme ich dann quasi keine Vergütung, wie es im Normalfall wäre, sondern eine Gutschrift beim Stromlieferanden. Wenn ich tagsüber mehr Strom produziere als ich benötige baue ich ein Guthaben auf, Nachts kann ich dann von zehren, oder wenn es wieder länger sehr bewölkt ist oder im Winter. Das Prinzip ist in Wirklichkeit etwas komplizierter, aber läuft auf das Selbe hinaus.

E-On Cloud Strom

Das Prinzip hört sich gut an, hat aber auch haken. Zum einen kostet die Nutzung der Cloud Geld, klar, der Stromlieferant, in unserem Fall haben wir mit E-On gesprochen, will ja auch daran verdienen. Bei uns wären es c. 42 EUR monatlich. Die müssen dann auch erwirtschaftet werden. Dafür spart man sich aber die Investition einer Batterie, daher klingt es immer noch interessant.
Jetzt kommt aber das zweite, große aber: E-On macht den Cloud Strom nur, wenn man die PV Anlage von E-On kauft und errichten  läßt. Für den Preis, den E-On allerdings für die PV Anlage OHNE Batterie haben will, ca. 15.000 EUR, kann ich mir eine PV Anlage mit Batterie auf mein Dach setzen.

Generelles Aber

Außerdem gibt es generell ein weiteres großes aber: Auch mit Batterie oder Cloud Strom deckt man nur ca. 80% seines Bedarfes ab, d.h. man hat immer noch zusätzlich Stromkosten, zumindest in unserer Konstellation. Evtl. wäre es mit einem größeren Dach besser. Wobei man als Privatperson nur eine PV Anlage bis kleiner 10.000 kwp errichten sollte, danach gilt es als gewerblich.

 

Daher komme ich in unserem Fall zu dem Schluss, dass sich keiner der Möglichkeiten finanziell rechnet. Es könnte sich ändern wenn die Batterien besser und günstiger werden oder es vernünftige Cloud Strom Konzepte gibt.

Garten anlegen

Der Frühling naht und bevor das Unkraut wuchert soll der Garten noch schnell fertig werden. 2 Seiten unseres Gartens sollen mit einem Doppelstabmattenzaun als Sichtschutz begrenzt werden, eine Seite mit Lebensbäumen.

Die Lebensbäume konnten wir günstig für 29,90 EUR im Angebot für 10 Stück (also ca. 3 EUR / Baum)  bei Thomas Philipps kaufen (https://www.thomas-philipps.de )

Den Zaun kaufen wir bei Hornbach, da ich ihn nirgends günstiger gesehen habe. Das Aufstellen überlassen wir einer Firma, die hat uns einen guten Preis angeboten.

Bevor ich anfangen konnte den Garten zu begradigen und Rasen einzusähen wollte ich noch einen weiteren Wasseranschluss am anderen Grundstücksende haben. Ist zwar erst für später, aber jetzt ist der Optimale Zeitpunkt, da noch kein Rasen oder ähnliches Grünzeugs gewachsen ist, ich also nicht kaputt machen kann. Daher habe ich mich 25m durch den Garten gefräst, bei einer Tiefe zwischen 45-70cm. Den hellen Sand habe ich per Schubkarre weggefahren und mit der Mutterboden, von dem noch Reste auf dem Nachbargrundstück lagen, aufgefüllt. Auch das Stromkabel habe ich schnell verlegt.

Garten begradigen:

Die Aufgabe vor der ich mich am Meisten fürchtete, da ich keine Vorstellung hatte wie ich es anstellen sollte, war das Begradigen des Gartens. Bereits im Vorfeld wurde der Garten von mir und meiner Frau mehrfach geharkt, so dass es keine Huckel mehr gab. Allerdings hatte der Garten noch einige Wellen. Außerdem sollte er etwas niedriger sein als die Terasse, damit der Rasen nicht darüber wächst. Also habe ich an der Terrasse zuerst etwas Mutterboden abgetragen. Danach bin ich mit einer 2m langen Wasserwage über den Garten gegangen. Wichtig war mir dabei weniger, dass es in der Wage war, sondern, dass die Erde gerade wirkte. Etwas Gefälle war auch gar nicht zu vermeiden, da z.B. die Kellerfenster neben dem Haus etwas niedriger liegen als die Terrasse oder die Straße. Jetzt, als es so warm war, war der Mutterboden schön pulvrig, daher konnte ich die Erde schön glatt ziehen. Da ich vorher geharkt hatte, sah wo die Erde nicht glatt war und habe mit Erde aufgefüllt. Das Ganze ist natürlich etwas Arbeit, aber wenn man einmal längs und einmal quer zieht kommt man mit 3-4 abende a 2-3h hin. Danach sah mein Garten relativ gut aus, vllt. nicht perfekt in der Wage aber gut genug für mich und meine Frau 🙂 Man kann mit dem bloßen Auge keine größeren Unebenheiten mehr erkennen. Das war mein Hauptziel, denn ich möchte ihn im Anschluss gut mähen können.

 

BlowerDoor Test in Schloß Holte-Stukenbrock

Um die Förderung für die Lüftungsanlage zu bekommen muss man einen BlowerDoor Test (offiziell: Differenzdruck-Messverfahren oder Luftdichtheitsmessungen , nur die bekannteste Geräteherstellerfirma heißt BlowerDoor) nachweisen.

Bei einem VHS Vortrag lernte ich den Energieberater/Architekt und Mitarbeiter der Verbraucherzentrale Ulrich Honigmund kennen. Bei einem Einfamilienhaus kostet bei Ihm dieser Test 250 EUR netto, inkl. Bericht und Anfahrt (in der Nähe). Die Preise sind individuell, hier wurde mir auch schon die gleiche Leistung von jemand anders für 300 EUR netto angeboten.

Der Test ist gar nicht so spektakulär wie man es sich vorstellt. Im wesentlichen wird die Tür (zumeist die Haustür) mit einer Plane abgedichtet und hier ein großer „Ventilator“ eingesetzt. Dieser pustet Luft die Wohnung oder heraus und erzeugt so einen Über- oder Unterdruck. Das wars. Diesen Über/Unterdruck merkt man aber kaum, da er nur 50 Pascale ist (ca. so viel Druck wie bei 5mm Wassertiefe). Von daher kann man problemlos im Haus bleiben, sind wir sogar mit unserer kleinen, 16 tage alten Tochter, sie hat nichts gemerkt.

Das Ergebnis war:

  • Unser Wäscheschacht ist „undicht“, liegt aber auch daran, dass er oben nur provisorisch mit Pappe zu ist 😉
  • Eigentlich sollte der Wäscheschacht trotzdem nicht undicht sein, da der Keller im ersten Test mit einbezogen war. Hier war aber die Abwasser- und Frischwasserzufuhr das Leck, dort hatten wir die Leckagen. Hier sollten wir nacharbeiten
  • Die Fenster waren sehr gut dicht, sogar die Rolladenkästen
  • Steckdosen waren auch dicht
  • Die Sport im Obergeschoß waren undicht, sehr interessant und erstmal verwunderlich, hiermit hätten wir nicht gerechnet

Insgesamt also keine größeren Lecks und ein erfolgreicher Test.

Laminat verlegen (Ter Hürne Designboden)

Das Verlegen des Laminats bzw. des Designbodens geht erstaunlich einfach. Das schwierigste ist in der Tag die Folie zum Feuchteschutz auszulegen sowie die ersten drei Reihen des Raumes. Wenn diese liegen geht der Rest einfach. Nur einige Bretter sind manchmal schief, diese kann man dann nutzen wenn man am Ende ein Brett ca. bei 50% halbieren muss. Falls eine Ecke kaputt ist kann man das Brett verwenden wenn man eine frische Reihe anfängt.

Zum Schneiden der Bretter haben wir eine Kappsäge verwendet, wenn man allerdings die letzte Reihe, in der meist nur halbe Bretter verbaut werden, oder Ecken legen will benötigt man eine Stichsäge oder eine Kreissäge.

Genau so Aufwändig wie das Laminat ist gefühlt die Fußleisten zu verlegen, auch wenn dies nach deutlich weniger Arbeit aussieht.

Die Türabschlüsse haben wir nicht in den Boden verschraubt sondern, auf Anraten des Fliesenlegers, einfach mit Silikon angeklebt und 24h mit Gewicht trocknen lassen. Hält bombig.

Telekom

Wir haben uns telefonisch komplett auf die Telekom festgelegt.

Zum einen hat man dann nur einen einzigen Ansprechpartner, falls etwas nicht geht gibt es kein Finger-Pointing. Zum anderen war es auch finanziell interessant, Neukunden bekommen im ersten Jahr immer gute Verträge (danach allerdings teurer als die Konkurrenz) und man bekommt 400 € von den zu zahlenden 800€ Anschlussgebühren als Bonus erstattet.

Allerdings zeigt sich, dass die Telekom absolut unfähig ist. Wir haben mitte des Jahres Kontakt aufgenommen um den Telefonanschluss anzukündigen, da wir ihn für Anfang Dezember (!!) haben wollten, sicher ist sicher, auch wenn wir erst im laufe des Dezembers einziehen. Anfang Oktober wurde die Leitung gelegt. Kurze Zeit später riefen wir beim Support an wie es weiter geht. Zitat: „Wir bekommen vom Leitungsleger die Dokumentation und müssen sie bearbeiten. Dies dauert 4 Wochen. Wir melden uns dann bei Ihnen“…. Nach 5 Wochen rief ich bei der Telekom an wie der Status ist: Wir haben keine Dokumentation erhalten. Dann eine Automatisierte Nachricht, der Anschlusstermin verschiebt sich auf Ende Januar!! Nach einigen Telefonaten mit dem Leitungsleger wurde die Dokumentation auch am nächsten Tag direkt an die Telekom geschickt (hat die Firma wohl verpennt). Mussten wir also den Job der Telekom machen und uns um die Beschaffung der Dokumentation kümmern. Danach rief ich täglich bei dem Support an. „Die Dokumentation muss noch bearbeitet werden, wird aber prioriesiert“. Wurde sie auch und war wenige Tage später bearbeitet. Danach hing alles in der IT fest (Systemübertragungsprobleme). Dann hieß es die zuständige Mitarbeiterin, die uns den Tarif vermittelt hat, meldet sich Dienstag. Donnerstag wieder angerufen: Sie meldet sich Freitag. Freitag Nachmittag angerufen: Sie meldet sich Montag….

To be continued…